Hier wird über alle aktuellen Ereignisse der Außenstelle des BSZ 1 Leipzig in der Dachsstraße 1 berichtet.

Stolpersteine

 

„ Das Vergessen wollen verlängert das Exil, und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ (jüdisches Sprichwort)

Am 30. November 2017 besuchten wir, die Klasse GA15c, im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts ausgewählte jüdische Gedenkstätten der Stadt Leipzig. Begonnen haben wir unsere Reise durch die jüdische Geschichte am ehemaligen Kaufhaus der Familie Bamberger am Augustusplatz. Weiter ging es über den Dittrichring, mit den Stolpersteinen der Familie Frankenthal, zum Denkmal der Gemeindesynagoge in der Gottschedstraße. Unsere Exkursion endete mit den Stolpersteinen der Familie Bamberger in der Hauptstraße 3 Markleebergs.

Die Stolpersteine sind kleine Gedenktafeln, die an das Schicksal der Menschen in der NS-Zeit erinnern. Es sind quadratische Messingtafeln mit Daten der Opfer, welche bündig in den Bürgersteig verschiedener Städte verlegt werden. Gunter Demnig begann 1992 das größte dezentrale Mahnmal der Welt zu schaffen. Bislang verlegte er 397 Stolpersteine in Leipzig, diese werden vor den letzten selbst gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer eingelassen.

Wir, die Auszubildenden zum Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandel, haben natürlich großes Interesse an den Schicksalen ehemaliger jüdischer Kaufleute. In diesem Zusammenhang haben ehemalige Schüler des BSZ 2 die Stolpersteine für die Familie Bamberger initiiert.

 

Familie Bamberger & Kaufhaus Bamberger

Die Familie bestand aus der früheren Opernsängerin Olga Kastenbaum und dem Herrenkonfektionshausbesitzer Ludwig Bamberger. Gemeinsam mit dem Bruder Gustav Bamberger führten sie das Kaufhaus Bamberger und Hertz am heutigen Augustusplatz.

1927 gehörte das Unternehmen laut Bankendossiers zu den führenden und damit bedeutendsten Konfektionshäusern Deutschlands.

Nach dem das Kaufhaus, wie viele andere jüdische Kaufhäuser, in der Reichspogromnacht zerstört wurde kam es zur Verhaftung der Bambergers und zur Deportation in das Judenhaus Jacobstraße 7. Im Sommer 1942 wurde die Familie in das Arbeitslager Theresienstadt transportiert. Dort wurde das Ehepaar Bamberger am 8. Dezember 1942 (Ludwig) sowie am 20. April 1944 (Olga) getötet. Die Kinder der Familie leben noch.

Juniorwahl 2017

Deutschlandweit beteiligten sich 3490 Schulen mit 958462 wahlberechtigten Schülern an der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2017.
Davon gaben 796332 Ihre Stimme ab.

Auch unsere Außenstelle des BSZ1 beteiligte sich mit großer Begeisterung mit den Klassen des 2. und 3. Lehrjahres an der Juniorwahl.

In den Wochen vor der Wahl behandelten die Schülerinnen und Schüler im Gemeinschaftskundeunterricht ausführlich das Thema Wahlen.
Anschließend setzten sie sich gruppenteilig mit den Wahlprogrammen der wichtigsten Parteien zu den Themen Wirtschaft und Finanzen,
Bildung und Soziales und Energie und Umwelt auseinander und erstellten für die jeweilige Partei ein Wahlplakat. Diese wurden dann
gegenseitig vorgestellt und die Besten an einer Wandzeitung präsentiert.

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Bericht zur Projektwoche

Besuch im Hochregallager des Möbelhauses Höffner

Am 19.06.2017 besuchten die Klassen V16c und E 16b das Hochregallager des Möbelhauses Höffner in Günthersdorf.
Die Schüler erhielten bei dieser interessanten Führung einen Einblick in die gesamte Logistik des Möbelhauses und
seiner Partner wie z.B. Möbel-Mahler und das Möbelhaus Kraft.
Das vollautomatische Hochregallager als Herzstück des Standortes begeisterte die Schüler besonders.

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zu Gast beim NETINVET-Forum in Poznan

Vom 29. -31. März 2017 waren wir zu Gast beim NETINVET-Forum in Poznan (Polen).
Ziel unseres Aufenthaltes war es, neue Kontakte mit potentiellen Partnerschulen im Ausland
zu knüpfen, um unseren Schülerinnen und Schülern des Fachbereichs Groß- und Außenhandel
während ihrer Ausbildung ein mehrwöchiges Praktikum in einem Unternehmen im Ausland
zu ermöglichen. Im Gegenzug sind Praktika für Schülerinnen und Schüler der ausländischen
Partnerschulen in unseren Ausbildungsbetrieben vorgesehen. Der finanzielle Rahmen dieser
Maßnahmen ist durch die Teilnahme unseres BSZ am ERASMUS PLUS-Programm gesichert.





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